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Nicht mehr beim ben, sondern "ive in action" erlebten die BPRG-ler die hochmotivierten jugendlichen Mitwirkenden beim Musical "Transit BE"


BPRG goes Expo.02: mit dem Musical Transit BE

Die Nase vorn hatten rund 70 BPRG-Mitglieder am 21. Juni. Einen Tag vor dem Berner Kantonaltag an der Expo.02 machte dessen Projektleiter und BPRG-Vorstandsmitglied Max Werren es ihnen möglich, bei der Hauptprobe des Musicals Transit BE dabei zu sein. Der Weg nach Biel hat sich gelohnt.

Er habe von Anfang an auf eine konsequente Durchführung des Anlasses durch Kinder und Jugendliche gesetzt, das hatte Max Werren gleich zu Beginn festgehalten. Im Salon Rouge des Terminal B berichtete der Projektleiter des Berner Kantonaltages von seiner langen und wechselvollen Beziehung zur Landesausstellung: Bereits jene von 1964 habe seine Arbeit als nachmaliger Ausstellungsmacher nachhaltig geprägt. Weniger beeindruckt haben ihn nach eigenen Worten die vielen dicken Bücher, die er während der langen Vorbereitungsphase der Expo von Szenographen und diversen Ausschüssen präsentiert bekam. Gut gelaunt resümierte Max Werren seine Erfahrungen mit dem Führungsduo Fendt/Rist, seine Diskussionen über Schnellboote, Ausstellungsschiffe, 1000 Meter hohe Türme und Fahrstühle, bis der Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli herbei eilte, um die BPRG-Mitglieder persönlich zu begrüssen. Er sei froh, wenn man inskünftig über die Expo-Stadt Biel spräche, und die ewige Krisenstadt einmal ruhen lasse.

Nach einem Apéro mit Prosecco-Kombucha-Gemisch (Dank an den Sponsor Carpe Diem Kombucha), der an dem heißen Nachmittag herrlich erfrischte, waren alle gespannt auf das Musical Transit BE, das 41 Jugendliche im letzten Jahr unter der Leitung von Ueli Bichsel einstudiert hatten. Zehn Jugendliche nutzen darin einen Streik, um sich als Putzequipe auf dem Flughafen unter die Wartenden zu mischen. Dabei steckte die Begeisterung der Laientruppe in ihrer Unbekümmertheit das Publikum an: Es wurde geschauspielert, getanzt und gesungen, dass es eine Freude war. Mal überraschend stimmgewaltig (besonders bei den Mädchen gab es echte Talente) und hochprofessionell bei den tänzerischen Bewegungen; bei anderen war es das Leuchten in den Augen, das strahlende Lächeln, die Riesenfreude, dabei sein zu dürfen, die es einem tatsächlich warm ums Herz werden ließ, genauso wie Max Werren es versprochen hatte. Wir sind da!, verkündeten zum Schluss alle 41 Mitwirkenden im Chor. Und wir waren froh, auch da gewesen zu sein.

Mareike Fischer


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last update 25.07.2026

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